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(Roger Mark Scott erzählte den Ermittlern, daß sein Freund, Jim Styers' Christopher ermordet hatte und daß er lediglich das Auto gefahren habe, als die Tat geschah. Scott willigte ein, ihnen den Ort zu zeigen, wo sich der Körper des Jungen befand und während dieser Fahrt wurde Debbie Jean Milke's angebliche Beteiligung an der Tat zum ersten Mal erwähnt. Scott erzählte den Ermittlern, "IHR DENKT VIELLEICHT, JIM UND ICH SEIEN DIE EINZIGEN BÖSEWICHTER BEI DER SACHE, DOCH ERZÄHLE ICH EUCH ETWAS ÜBER DIE MUTTER DES BABYS." Und erfuhr fort, "DIE MUTTER DES BABYS WEIß ALLES ÜBER DIE TÖTUNG UND TATSÄCHLICH IST DER EINZIGE GRUND, WARUM CHRIS GETÖTET WURDE, DER IST, WEIL SIE ES SO WOLLTE") Nachfolgendes sind Auszüge aus der Aussage des frühere Polzeiermittlers Armando Saldate aus Phoenix, den Gerichtsunterlagen CR 89 - 12631/CR 91 - 0048 - AP, SUPERIOR COURT DES STAATES ARIZONA IN UND FÜR DAS COUNTY OF MARICOPA, Phoenix, Arizona entnommen. 10. September 1990 VON MR. KENNETH RAY : (Debra Jean Milke's gerichtlich bestellter, öffentlicher Verteidiger) Q : Und ich glaube, daß sie vorangehend ausgesagt hatten, daß in Unterhaltungen mit Roger Scott auf dem Weg zum Tatort des Verbrechens eine Bemerkung zu Debra Milke fiel, doch haben sie das nicht weiter verfolgt, im Sinne von Fragen oder einem Verhör über diesen Punkt, stimmt das ?
Q : Gut. Und ist es richtig, daß sie außer dem, was Roger Scott zu ihnen im Auto sagte, als sie sowohl in Richtung der 99 Avenue als auch von der 99 Avenue kommend fuhren, keinen Grund hatten zu glauben, daß Debra Milke in irgendeiner Form in die Sache verwickelt wäre ? A : Das ist korrekt. Q : Gut. Sie glaubten also, daß Roger Scott's Bemerkung im Auto der Wahrheit entsprach ? A : Stimmt. Q : Welche Fakten lagen ihnen vor - lassen sie mich die Frage beenden, damit wir nicht aneinander vorbei reden. Welche Fakten lagen ihnen zu dem Zeitpunkt vor, als er diese Bermekung gemacht hatte, die Roger Scotts Behauptung gestützt hätten, daß Debra in die Sache verwickelt wäre ? A : Keine. Q : Und es war eine Annahme ihrerseits, daß das, was Roger Scott ihnen in Verbindung mit Debra's Beteiligung gesagt hatte, wahr sei ? A : Ja. Q : Und sagen sie dem Gericht bitte was sie sagten, direkt nachdem sie sich als Phoenix Polizeiermittler vorgestellt hatten, Detective Saldate. A : Ich sagte ihr, daß ich Ermittlungen führen würde. Q : Nennen sie uns bitte die genauen Worte. A : Ich weiß daß ich ihr sagte, daß ich das Verschwinden ihres Sohnes untersuchen würde. Q : Was noch ? A : Danach sagte ich ihr, wir müßten versuchen herauszufinden, was geschehen sei und daß ihr Sohn tot aufgefunden worden war. Q : Und sie antwortete ? A : Sie - ich sagte ihr daß ihr Sohn tot aufgefunden worden wäre, oder erschossen worden wäre, oder etwas in dem Sinn. Q : Und sie fragte sie doch, ob sie irgendwelche Neuigkeiten über das Verschwinden ihres Sohnes hätte, oder nicht ? A : Ich glaube nicht. Q : Ist es ihre Aussage, daß sie lediglich stumm dasaß und nichts als Antwort zu all dem sagte ? A : Ich glaube nicht, daß sie etwas als Antwort hierauf sagte. Dann ging ich zu dem Satz über, den sie eben vorgelesen hatten. Q : Sie fuhren fort und sagten, daß sie ebenfalls für den Tot ihres Sohnes verhaftet wäre, war es so ? A : Das stimmt. Q : Sie beschreiben in ihrem Report, zu der Zeit wären fremdartige Töne und Bemerkungen von Debra Milke ausgegangen, wie "Was, was ?". Ist das richtig ? A : Das ist korrekt. Q : Dann haben sie ihr direkt ihre Rechte vorgelesen, wie es in ihrem Report steht, ist das richtig ? A : Kurz danach, ja. Q : Haben sie in ihrem Report beschrieben : "Debra begann sofort zu wimmern, 'Was, was.' Sie begann dann zu weinen und Geräusche zu machen, als ob sie weinen würde, doch seien keine Tränen sichtbar gewesen. Ich erklärte ihr, daß ich dieses Geheule nicht hinnehmen würde. Sie sei auch unter Arrest für den Tot ihres Sohnes." A : Das ist korrekt. Q : Ist es genau das, was sie ihr gesagt hatten ? A : Ja. Q : Und sie haben ausgesagt, daß sie glaubten, daß diese Darstellung von Gefühlen wie eben beschrieben nur vorgetäuschte Gefühle waren ? A : Das ist korrekt. Q : Aber das ist doch nur eine Vermutung von Ihnen, mein Herr ? A : Ja. |
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(DAS VORAUSGEGANGENE WURDE AUSZUGWEISE VOM NACHFOLGENDEN WIEDERGEBEN) Nachfolgendes ist ein Auszug der Aussage des früheren Polizeiermittlers aus Phoenix, Armando Saldate aus den Gerichtsakten CR 89 - 12631/CR 91 - 0048 - AP, SUPERIOR COURT DES STAATES VON ARIZONA IN UND FÜR DAS COUNTY OF MARICOPA, Phoenix, Arizona. 10. September 1990 Von MR. KENNETH RAY : (Debra Jean Milke's gerichtlich bestelltem Pflichtverteidiger) Q : Constable Saldate, nachdem Roger Scott die Aussage während des Verlaufs des Interviews ihnen gegenüber machte und bemerkte, daß er wisse, wo sich der Körper von Christopher Milke befindet, sind Sie und Ermittler Mills weiterhin nach seinen Angaben zum Tatort gefahren, ist das korrekt ? A : Korrekt. Q : Zu welcher Zeit, ungefähr, sind sie dort am Ort angekommen ? A : Ich müßte mich auf meinen Report beziehen. Q : Na gut. Später Nachmittag, sagen wir, kurz vor Sonnenuntergang ? A : Ja, späten Nachmittag. Q : Na gut. Und wie lange, können sie uns das sagen, ungefähr, sind sie dort am Ort der 99th und Happy Valley Road geblieben ? A : 20 oder 30 Minuten, vielleicht, allerhöchstens. Q : Während der Zeit, die sie da waren, blieb Roger Scott im Auto, ist das richtig ? A : Das ist korrekt. Q : Und ich glaube, daß sie vorhergegend ausgesagt hatten, daß sie bei der Unterhaltung, die sie mit Roger Scott auf dem Weg zum Tatort geführt haben und bei der er Debra Milke erwähnt hatte, diesen Punkt nicht durch Fragen oder Verhör weiter verfolgt hatten, ist das korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Na gut. Auf dem Weg zurück zur Polizeistation von der 99en und Happy Valley Road, sind sie mit Roger Scott gefahren ? A : Korrekt. Q : War Ermittler Mills auch zu dieser Zeit bei Ihnen ? A : Korrekt. Q : Und wann ungefähr, wenn sie das sagen können, sind sie wieder in der 620 West Washington angekommen ? A : Widerum 30 oder 40 Minuten später. Q : Gut. Hatten sie irgendwelche darauffolgenden Gespräche mit Roger Scott wegen Debra Milke ? A : Es gab welche, glaube ich. Q : Was würden sie sagen, wieviel Fragen und Antworten bezogen sich hierauf, ihrer Meinung nach ? A : Es gab nicht sehr viele Fragen. Es war mehr in erzählerischrer Form, eine Geschichte, die uns die Situation beschrieb. Ein paar Fragen, doch sehr wenige. Q : Gut. Und ist es wahr, mein Herr, daß sie sowohl auf dem Hin- als auch dem Rückweg zur und von der 99th Avenue keine Fakten hatten, die sie hätten vermuten lassen, daß Debra Milke mit der Tat zu tun hattem, korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Gut. Sie nahmen an, daß Roger Scott's Aussage im Fahrzeug der Wahrheit entspricht ? A : Korrekt. Q : Doch hatten sie keine Fakten ob sie wahr oder falsch war, oder ? A : Das ist falsch. Q : Welche Fakten hatten sie zu der Zeit, als ihnen Roger Scott von Debras Beteiligung erzählte ? A : Oh, über Debras Beteiligung. Ich dachte sie meinten die Aussage. Q : Ja. A : Die gesamte Aussage. Q : Welche Fakten hatten sie - lassen sie mich die Frage beenden, damit wir nicht aneinander vorbeireden. Welche Fakten hatten sie, die Roger Scotts Aussage unterstützt hätten, daß Debra beteiligt war, zu dem Zeitpunkt als er die Aussage machte ? A : Keine. Q : Und es war eine Annahme ihrerseits daß das, was Roger Scott ihnen in Verbindung mit Debras Beteiligung sagte, wahr sei ? A : Ja. Q : Gut. Haben Sie andere Ermittler angewiesen nach Florence zu fahren um Debra Milkes Überbringung in das Pinal County Sheriff's Office vorzubereiten ? A : Nein. Q : Ermittler Ontiveros war ihr Vorgesetzter ? A : Ja. Q : Hatten sie ein Gespräch mit Ermittler Ontiveros entweder am Tatort oder in der Polizeiwache nachdem der Körper aufgefunden worden war ? A : Ja. Q : Wurde in diesem Gespräch unter anderen darüber gesprochen, daß sie, Detective Saldate, nach Pinal County gehen und mit Debra sprechen würden ? A : Ja. Q : Wurden sie von Ermittler Ontiveros, Ihrem Vorgesetzten, angewiesen nach Pinal County zu fahren und Debra zu befragen ? A : Ja. Q : Wurden sie auch von Ermittler Ontiveros angewiesen ein Befragung mit Bandaufnahme von Debra Milke anzufertigen ? A : Ja. Q : Andere Ermittler waren schon nach Pinal County vor ihnen unterwegs, stimmt das ? A : Das ist korrekt. Q : Und ihres Wissens nach, sind diese Ermittler nicht in Kontakt mit dem Pinal County Sheriff's Office gekommen, um Debra Milke zu bitten, ins Pinal County Sheriff's Office zu kommen ? A : Ich glaube, so war es. Q : Gut. Hatten sie irgendwelche Gespräche mit jenen führenden Beamten bevor sie hinunter fuhren ? A : Nein. Q : Hatte Detective Ontiveros angeordnet, daß sie Debra Milke verhaften ? A : Nein. Q : Hatten sie sich irgendeinem anderen Ermittler anvertraut, daß sie vorhätten nach Pinal Country runter zu fahren, um Debra Milke zu verhaften ? A : Ich hatte mit niemandem gesprochen. Q : Hatten sie im Sinn, Debra Milke zu verhaften, als sie Phoenix in Richtung Florence verließen ? A : Ich kann nicht sagen, daß ich es beabsichtigt hätte, doch war der Gedanke da. Ich dachte darüber nach. Q : Hatten sie irgendwelche Fakten, die das unterstützten - außer der von Roger Scotts Aussage, irgendwelche Fakten, die eine Verhaftung von Debra Milke gerechtfertigt hätten ? A : Außer Rogers Aussage, nein. Q : Okay. Sie sind nicht nach Pinal County gefahren; sie sind vielmehr in einem Helikopter geflogen, ist das korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Na gut. Als sie in den Helikoter stiegen, hatten sie irgendwelche Papiere bei sich ? A : Hatte ich vielleicht. Ich bin sicher, daß ich mein Notizbuch bei mir hatte. Q : Hatten sie einen Cassettenrecorder bei sich ? A : Nein. Q : Darf ich fragen wie sie vorhatten der Anorndung Ihres Vorgesetzten Folge zu leisten, Detective Ontiveros' Anweisung ein bandaufgezeichnetes Interview zu führen, wenn sie keinen Cassettenrecorder bei sich hatten ? A : Zunächst, es war ein Vorschlag von ihm, kein Befehl. Zweitens, natürlich, besitze ich keinen Cassettenrecorder, doch Polizeistationen haben Cassettenrecorder. Ich ging zu einer Polizeistation, Pinal County Sheriff's Office. Ich hätte sehr einfach dort einen ausborgen können. Q : Hatten sie vorher dort angerufen um sicher zu stellen, daß es im Pinal County Sheriff's Office einen Cassettenrecorder geben würde ? A : Nein. Q : Doch hatten sie einen Cassettenrecorder, den sie hätten mitnehmen können, in ihrem Büro, nicht wahr ? A : Ich habe keinen. Ich habe keinen Cassettenrecorder besessen. Q : Wieviel Umstände hätte es gemacht, mein Herr, einen zu besorgen bevor sie 620 West Washington verließen ? A : Ich weiß nicht. Ich besaß keinen, ich benutzte keinen. Q : Und ist es fair zu sagen, daß sie einfach keinen Cassettenrecorder benutzen ? A : Ich würde niemals nie sagen. Q : Okay. Doch ist es ihre Angewohnheit und gebräuchlich bei Befragungen, daß sie sie nicht aufzeichnen, ist das korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Sie kamen im Pinal County Sheriff's Department ungefähr um fünf, sechs, sieben Minuten vor 20.00 Uhr an jenem Abend an, korrekt ? A : Wenn Sie von meinem ergänzenden Report lesen, ja. Q : Als sie ankamen, war ihnen schon bewußt, daß Debra bereits im Pinal County Sheriff's Büro war ? A : Ich wußte, daß sie dorthin kommen würde. Und offensichtlich, als ich ankam, setzte ich mich mit dem Personal in Verbindung und wurde darüber informiert. Q : Und wurde ihnen mitgeteilt wo sie sich im Gebäudekomplex des Pinal County Sheriff's Department befand ? A : Ich glaube im letzten Raum des Hintergebäudes, soetwas wie ein Pflege-Raum. Ich bin nicht sicher, wissen sie, ob es als Rekreationsraum benutzt wurde. Q : Haben sie angewiesen daß dort die Befragung stattfinden sollte ? A : Nochmal, ich erinnere sie daran, ich habe mit niemandem in Pinal County gesprochen. Q : In diesem Bereich - diese medizinische Anlage ist im Gefägniskomplex selber, stimmt das nicht ? A : Das ist korrekt. Q : In den anderen Bereichen innerhalb des Pinal County Sheriff's Office gibt es doch Büroräume und Konferenzräume und ähnliches, oder ? A : Ich weiß nicht. Q : Hatten sie die Gelegenheit in den vorderen Bereich des Pinal County Sheriff's Office zu gelangen, bevor sie in den Gefägnisbereich gingen ? A : Nein. Q : Sie sind also, ohne Umwege, direkt in den Gefängnisbereich gegangen ? A : Ich ging direkt dem Beamten des Pinal County Sheriff's Office hinterher. Dorthin hat er mich mitgenommen. Q : Gut. Als sie im Bereich ankamen, wo man sagte daß Debra Milke sich aufhalten würde, war die Tür dort offen oder geschlossen ? A : Die Tür war offen. Q : Und wen haben sie dortdrin gesehen ? A : Debra Milke und eine andere Dame. Ich dachte es sei ihre Tante. Mag sein daß es nicht ihre Tante war, doch - Q : Bevor sie in den Raum gingen, haben sie irgendein Gespräch zwischen Debra Milke und der anderen Person gehört ? A : Gespräch ? Nein. Q : Haben sie irgendeine Art von Kommunikation oder Sprache irgendeiner Art zwischen diesen beiden Personen gehört ? A : Ich hörte ein Glucksen bevor in eintrat. Q : Wissen sie wer es war, der gluckste ? A : Nein. Q : Als sie eintraten, wußten sie da, wie Debra Milke aussieht ? A : Nein. Q : Mußten sie fragen, wer der beiden Personen Debra Milke war ? A : Ich glaube ich tat das. Q : Was haben sie gesagt, mein Herr ? A : Als ich hereinkam stellte ich mich vor und sagte - die andere Dame stand auf und ich sagte dann, "Debra Milke ?". Und dann blickte die Dame Debra an und ich ging davon aus, es sei Debra. Und dann sagte sie mir, daß sie ihre Tante sei, stelklte sich vor, und ich sagte, "Würden sie bitte hinausgehen, während ich mit Debra spreche." Q : Waren irgendwelche anderen Pinal County Sheriff's Bür~ (schneuz) gegenwärtig oder in der direkten Nähe dieses Raumes ? Pinal County Sheriff's Beamten, wollte ich sagen. A : Es ist deren Anlage. Ich bin sicher daß jemand vorbei gekommen ist. Ich weiß nicht, was sie meinen. Q : Haben sie irgendwelche weiblichen Sheriff's Gehilfen gesehen ? A : Nein. Q : Welcher Ermittler hat sie zu dieser Zeit begleitet ? Wer war bei ihnen ? A : Niemand. Q : Okay. Ging nicht die Dame, die bei Debra war, ging nicht ein anderer Ermittler mit ihr - A : Stimmt. Q : - raus aus dem Raum ? A : Ich sagte ihr, sie sollte mit Ermittler Hamrick hinaus gehen. Q : Hamrick. Na gut. A : Er hat mich trotzdem nicht begleitet. Q : Na gut. Ermittler Hamrick aus dem Phoenix Police Department war nichts desto trotz anwesend, korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Und die Dame die Debra begleitet hatte war nicht unter Verdacht in diesem Fall, oder ? A : Nicht, daß ich wüßte, nein. Q : Sind sie dann in diesen kleinen Raum gegangen, in dem sich Debra befand ? A : Ja. Q : Als die andere Dame ging, schlossen sie dann die Tür ? A : Ja. Q : Und würden sie diesem Raum dem Gericht bitte beschreiben ? A : Am besten beschreibt man ihn wie ein großes Wohnzimmer, vielleicht, eines normalen Hauses. Es gab einen Tisch, ein paar medizinische Geräte. Sie saß am Tisch in einem Stuhl. Ich saß in einem Stuhl direkt vor ihr. Q : Würden sie sagen daß 15 mal 15 das ungefähre Maß war ? A : Das müßte ungefähr hinkommen. Q : Gab es da nicht eine kleine Nische oder einen kleinen - einen anderen Teil des Raumes, der ander Seite lag ? A : Ich weiß nicht. Q : Sie fingen mit der Befragung zu dieser Zeit an, ist das richtig t? A : Das ist korrekt. Q : Sie setzten sich und stellten sich vor ? A : Korrekt. Q : Und erzählen sie dem Gericht was sie sagten, direkt nachdem sie sich als Phoenix Poliezi Ermittler vorgestellt hatten, Detective Saldate. A : Ich sagte ihr, daß ich ermitteln würde. Q : Benennen sie bitte die genauen Worte. A : Ich weiß daß ich ihr sagte daß ich im Fall des Verschwindens ihres Sohnes ermitteln würde. Q : Was noch ? A : Danach sagte ich ihr, daß wir wissen müßten, was geschehen sei und daß ihr Sohn tot aufgefunden worden war. Q : Und sie antwortete ? A : Sie - Ich sagte ihr, daß ihr Sohn tot aufgefunden worden wäre oder erschossen worden sei, oder etwas in der Art. Q : Sie hatten einen Zusatzbericht angefertigt, stimmt das nicht ? A : Das ist korrekt. Q : Auch über die Aussagen, die sie zu ihr gemacht haben ? A : Sicher. Q : Und sie haben den Report heute nochmal angesehen ? A : Ja, habe ich. Q : Und heißt es nicht in ihrem Bericht, "Ungefähr um 19.53 Uhr erklärte ich Debra, daß ihr Sohn Chris in der Wüste gefunden worden sei und daß er erschossen worden wäre ?" Hatten sie ihr das so gesagt ? A : Das ist korrekt. Ich erinnere mich nicht daran, ich hab's nur im Reprt nachgelesen. Q : Na gut. Ist es wahr, daß dies im Wesentlichen die erste Aussage war, kurz nachdem sie sich vorgestellt hatten, die sie Debra Milke gegenüber gemacht haben ? A : Nein. Q : Welche anderen Aussagen haben sie gemacht bevor sie sie über den Zustand ihres Sohnes aufgeklärt hatten ? A : Ich glaube daß ich ergänzend gesagte hatte, daß ich als ich eingetretren war und mich vorgestellt hatte, ihr erklärte woran ich arbeitete, daß wir am Verschwinden ihres Sohnes arbeiten würden. Q : Und sie fragte sie doch, oder nicht, ob sie Neuigkeiten im Bezug auf das Verschwinden ihres Sohnes hätten ? A : Ich glaube nicht. Q : Sagen sie aus, daß sie bloß stumm dasaß und nichts als Antwort dazu vorbrachte ? A : Ich glaube, daß sie nichts dazu sagte. Dann machte ich die Bemerkung, die sie eben vorlasen. Q : Sie fuhren fort und erklärten, sie sei auch für den Tod ihres Sohnes verhaftet, stimmt das ? A : Das ist korrekt. Q : Zu dieser Zeit kamen die in ihrem Report erwähnten Geräusche und Aussagen, "Was, was," die von Debra Milke ausgetoßen wurden. Ist das richtig ? A : Das ist korrekt. Q : Sie fuhren dann ihrem Bericht nacht unmittelbar fort, ihr ihre Rechte vorzulesen, ist das korrekt ? A : Kurz danach, ja. Q : Und sie haben Debra's Verhalten zu dieser Zeit als hysterisch beschrieben ? A : Ich glaube nicht, daß ich hysterisch sagte. Q : Würden sie sie beschrieben, als ob sie weinte ? A : Sie versuchte zu weinen. Q : Haben sie in Ihrem Bericht bezeugt, daß : "Debra begann sofort zu schreien, 'Was, was.' Sie weinte und machte Geräusche, alks ob sie weinen würde, doch waren keine Tränen sichtbar. Ich sagte ihr dann, daß ich ihr Geweine nicht hinnehmen würde. Sie sei auch wegen des Todes ihres Sohnes unter Arrest." A : Das ist korrekt. Q : Ist das präzise was sie ihr sagten ? A : Ja. Q : Und sie haben vorhergehend ausgesagt da0ß sie glaubten, daß diese Gefühlsausbrüche lediglich voirgespielte Emotionen waren ? A : Das ist korrekt. Q : Doch das ist nur eine Vermutung von Ihnen, oder, mein Herr ? A : Ja. Q : Sie sind dann - als sie ihr sagten sie würden ihr Weinen nicht hinnehmen, was versuichten sie zu erreichen, mein Herr ? A : Ich versuchte ein Endresultat zu erreichen, daß sie und ich mich zusammensetzen würden um über alles zu reden. Q : Was ihr Endergebnis auch, daß sie ihnen die Wahrheit sagen sollte ? A : Sicher. |
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11. September 1990 VON MR. RAY : Q : Mr. Saldate, sprechen wir über den Fall Running Eagle, in jenem Fall hatten sie, bevor sie die Befragung mit Running Eagle begonnen hatten, bereits Fingerabdrücke abnehmen lassen und hatten diesen Running Eagle zuordnen können, bevor sie die Befragung begonnen haben, ist das richtig ? A : Das ist korrekt. Q : In diesem speziellen Fall Debra Milke betreffend, war ihre Aussage jedoch, daß sie außer Roger Scott's Behauptung absolut keine physikalischen Beweise in Verbindung mit Debra Milke zu diesem Verbrechen hatten, stimmt's ? A : Das ist korrekt. Q : Also gibt es hier zumindest eine sachlichen Unterscheid zwischen den beiden Fällen, nicht wahr ? A : Möglicherweise, ja. Q : In einem Fall haben sie einen physikalischen Beweis der eine Person mit dem Verbrechen in Verbindung bringt, in dem anderen haben sie keinen, oder ? A : Ja. Q : Gut. Und ist nicht wahr, daß sie aufgrund der physikalischen Beweise im Running Eagle Fall die Beachtung der Miranda Rights als weniger wichtig erachteten ? A : Das ist nicht wahr. Q : Sie sind Beamter, oder waren Beamter seit ungefähr zwanzig Jahren ? A : Korrekt. Q : Sie haben, während jenen zwanzig Jahren, ungefähr zweihundert Befragungen durchgeführt ? A : Mindestens. Q : Ungefähr zehn pro Jahr ? A : Nun, ich würde sagen in den ersten sechs oder sieben Jahren haben ich möglicherweise gar keine Befragungen durchgeführt per se. Q : Zu der Zeit als Roger Scott befragt wurde - nun, lassen sie mich so fragen : Hatten Sie eine Gelegenheit genau nachzulesen was in diesem Fall im Hinblick auf das Interview mit Roger Scortt gewesen ist ? A : Ich laß, glaube ich, den letzten Absatz nach, oder - Q : Die Befragung von Roger Scott hatte mehrere Stunden gedauert, oder ? A : Ja. Q : Und schließlich erwähnte er daß er in diesem Mord verwickelt ist ? A : Ja. Q : Und bis sie unterwegs zum Tatort waren erwähnte er Debra's Namen nicht ? A : Ja. Q : Doch hatten sie keinen physikalischen Beweis zu glauben, dßa diese Aussage wahr sei oder nicht ? A : Nein. Q : Bei der direkten Befragung an jenem Morgen haben sie also feststellen können, daß er sie direkt zum Körper von Christopher Milke bringt ? A : Ja. Q : Und daß er auf dem Rückweg zurück zur 620 West Washington erwähnt hat daß man Hüllen finden konnte, Patronen- Hülsen ? A : Ja. Q : Doch haben sie nicht angehalten, um nach den Hüsel zu suchen ? A : Es wurde dunkel. Wir notierten, wo er die Hülsen gelegen haben sollen. Wir notierten das und fuhren weiter. Q : Sie fanden also keine Hüslen zu dieser Zeit ? A : Wir haben zu diesem Zeitpunkt nicht danach gesucht. Q : Okay. Und die Hülsen wurden nicht gefunden bevor sie die Befragung von Debra Milke begannen ? A : Nein. Q : Und auf dem Rückweg erzählte er von einer Pisolte und wo sie versteckt war ? A : Ja. Q : Und die Waffe wurde nicht aufgefunden, bevor sie ihr Verhör mit Debra Milke begonnen haben, nicht wahr ? A : Ich habe darauf nicht geachtet, nein. Q : Ihrer Erfahrung bei der Befragung von Verdächtigen nach, es gibt Gelegeheiten, wo sie die Wahrheit vermischen, mit - wahre Aussagen mit falschen Aussagen, ist das richtig ? A : Manchmal. Q : Sie haben keine Ahnung, ob Roger im Bezug auf Debra Milke die Wahrheit gesagt hatte, oder ? A : Ich glaube das hat er. Q : Doch haben sie keine unabhängigen Tatsachen hierzu ob er die Wahrheit gesagt hatte oder nicht ? A : Ich stützte meine Befragung und 21 Jahre Erfahrung beim Gesprach mit ihm daß er die Wahrheit gesagt hatte. Q : Das ist eine Vermutung von ihnen ? A : Wenn sie so wollen. Q : In Verbindung mit Dr. Kassells Befragung, die aufgenommen wurde und von dem eine Kopie an Mr. Levy übergeben worden war und von dem sie die Gelegenheit hatten, es anzuhören - A : Ja. Q : - sie deuten an, daß es einen substantiellen Anteil von Ähnlichkeiten zwischen Ihrer Aussage und dem, was in dieser Bandaufnahme enthalten ist, gibt, ist das korrekt ? A : Das ist korrekt. Q : Sie weisen darauf hin, die Rechte vorgelesen zu haben und sie erkannte auf dem Band an, daß sie die Rechte vorgelesen hatten ? A : Das ist korrekt. Q : Sie sagen daß sie ihr gesagt hätten daß sie festgenommen sei und sie sagt auf der Bandaufzeichnung aus daß sie ihr sagten sie sei festgenommen. A : Das ist korrekt. Q : Sie sagten ihr, wofür sie festgenommen sei und sie bestätigt dies auf dem Band ? A : Das ist korrekt. Q : Grundsätzlich besteht also Uneinigkeit darin, ob sie nach einem Rechtsbeistand gefragt hat. Würden sie dieser Aussage zustimmen ? A : Ja. Q : Gut. Also, sie möchten dem Gericht damit klarmachen, daß sie in ihren 20 Jahren Erfahrung immer bemerken würden, wenn eine Person nach einem Rechtsbeistand fragt ? A : Ich möchte das nicht nur dem Gericht klarmachen, ich sage ihnen, daß das korrekt ist. Q : Und sicherlich, wenn wir uns den Running Eagle-Fall ansehen, haben sie die Bitte auch bei jener Gelegenheit wahrgenommen, oder ? A : Das ist korrekt. Q : Doch unter jenem Umständen gab es physikalische Fakten und Bewesie die unbestritten waren, nicht wahr ? A : Ja. Q : Und hier hatten wir keine physikalischen Beweise, oder ? A : Ich habe diesen Bericht nicht zur Sprache gebracht. Sie haben ihn zur Sprache gebracht, Mr. Ray. Q : Ich werde meine Frage wiederholen. A : Ich bestätige. Q : Und als ein erfahrener Polizeibeamter der sie sind würden sie ihre 22 Jahre Erfahrung und Glaubwürdigkeit als Beasmter zu jeder Zeit, an jedem Tag der Woche, jedem Kriminellen Verdächtigen gegenüber in die Wagschale werfen, oder ? A : Ich weiß ncith, woraum sie hinaus wollen. Ich weiß nicht - ich würde meine Erfahrung nicht jedem kriminellen Verdächtigen gegenüber in die Wagschale werfen, weil ich nicht mit jedem kriminellen Verdächtigen zu tun habe. Icxh habe mit dieser Beklagten zu tun. Und ich sage ihnen, daß meine Integrität ohne Zweifel ist und daß sie nie nach einem Anwalt fragte oder darauf beharrte, still zu sein. So war es. Q : Steht ihr Wort gegen ihres ? A : Wenn sie so wollen. Q : Und sie wußten bereits zu der Zeit, als sie sie befragten, daß es darauf hinauslaufen würde, daß ihr Wort gegen ihres steht, oder ? A : Darüber hatte ich nicht nachgedacht. Q : Weil sie keine physikalischen Beweise zur Aussage, die Roger Scotts gemacht hat, hatten, oder ? A : Darüber hatte ich nicht nachgedacht. Q : Sie hatten keinerlei physikalische Beweise zu der Zeit, als sie die Befragung begonnen haben, oder ? A : Nein. Q : Und sie wußten daß es möglich wäre, basierend auf ihrer Erfahrung als Mordermittler und Kriminalbeamter daß es möglicherweise niemals jegliche physikalischen Beweise geben würde, die Roger Scotts Aussage stützen ? A : Ich war mir dessen nicht bewußt, Mr. Ray. Q : Na gut. Und ist das nicht der Grund dafür, wie sie es schon in der Vergangenheit ignorierten, daß sie um einen Anwalt bat ? A : Ich habe das niemals ignoriert, weil sie nicht nach einem Anwalt fragte, Mr. Ray. Q : Doch geben sie zu, mein Herr, daß sie Bitten nach einem Anwalt in der Vergangenheit schonmal igniert hatten ? A : Ich habe niemals Bitten von Verdächtigen nach einem Anwalt ignoriert. Wenn sie um einen Anwalt bitten, wie ich schon ausgeführt hatte, werde ich es in meinem Reprot festhalten und erst dann fahren wir fort - und im Running Eagle-Fall den sie aufgewählt haben, nicht ich, um es mit diesem Fall zu vergleichen, in jenem Fall bat er um einen Anwalt und ich fuhr lediglich fort um ihm die Situation zu erklären, nur um ihm zu zeigen, daß wir physikalische Anhaltspunkte hatten, und alles was ich herausfinden wollte, war die Wahrheit. Und dann sagte er nicht weiter aus und ich beendete die Befragung. Q : Sie haben eine Kopie des Running Eagle-Berichtes, oder ? A : Das ist korrekt. Q : Seite 2, letzter Satz des letzten Absatzes, oben auf dem Blatt, würden sie uns das bitte vorlesen ? A : Entschuldigung ? Den letzten ? Q : Wo es heißt "Widerum habe ich." A : Ich weiß nicht, wo sie jetzt sind. Q : Gut. Sie setzen den oberen Rand der Seite - eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun - neun Zeilen von oben ist eine Erzählung. Dann, rechts, heißt es "Widerum habe ich." Sehen sie das ? A : Das ist korrekt. Q : Würden sie dem Gericht das bitte vorlesen ? A : "Widerum habe ich ihm gesagt ich versuchte nachzuvollziehen, doch erwiderte er, daß es nichts sagen wollte." Q : Gut. Diese Person wollte nicht sagen, oder ? A : Ja, wollte er. Q : Würden sie dann bitte den nächsten Satz vorlesen ? A : "Ich fragte Shawn ob ich Recht hätte anzunehmen, daß Shawn Kriminaljustiz im Scottsdale Community College belegt habe, weil er ein Polizeibeamter werden wolle und Shawn antwortete, daß ich Recht hätte." Q : Während Sie dabei waren ihn zu befragen und als er sagte, daß er still bleiben wollen, haben Sie eine weitere Frage gestellt ? A : Das ist korrekt. Q : Und sie fuhren fort ? A : Doch habe ich darauf hingewiesen. Q : Und sie fuhren fort sich mit ihm zu unterhalten ? A : Und habe darauf hingewiesen. Ja. Q : Und dann stellen sie auf Seite 3 fest daß er einen Anwalt wollte und es dauerte noch sieben Minuten, bis sie die Befragung beendeten ? A : Das ist korrekt, unc ih habe darauf hingewiesen. Q : Es scheint also einige Gelegenheit zu geben, bei denen sie eine Bandaufzeichnung vornehmen, ist das korrekt ? A : Bei einigen Gelegenheiten. Q : Das Beispiel, daß sie huete meiner Meinung nach gaben, war, wenn sie den Eindruck hgatten, mit einer psychiatrisch kranken Person zu sprechen ? A : Und auch auf Verlangen des Vorgesetzten. Q : Ist das diese Art von Anweisung wie sie sie in diesem Fall hatten ? A : Ja. Q : In dem Fall, den sie als Beispiel angeführt hatten, haben Sie der Bitte Folge geleistet ? A : In jenem Fall hat die Person nicht abgelehnt, eine Bandaufzeichnung anfertigen zu lassen. Q : Sie hatten in jenem Fall Zugriff auf einen Cassettenrecorder ? A : Man hat mir einen Cassettenrecorder gegeben. Q : In diesem Fall sind sie nach Phoenix gefahren und haben sich nichteinaml darum gekümmert, einen Cassettenrecorder bei sich zu haben - oder sind nach Florence gegangen. A : Ich glaube, so habe ich ausgesagt. |
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