F.A.Q.'s (Frequently asked questions)
(oder auch: Häufig gestellte Fragen)



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Der Zweck dieser Seite ist es, Ihnen - unseren Web-Besuchern - in übersichtlicher Form möglichst alle Fragen zu beantworten, die uns immer wieder gestellt werden und die bei den meißten Menschen als erstes auftauchen, wenn sie von Debbie's unglaublicher Geschichte hören.

Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, Informationen bei uns anzufordern. Wir haben ein Formular am Ende dieser Seite eingerichtet, das uns Ihre Fragen übermitteln wird [sofern wir von deren Ersnthaftigkeit ausgehen können]. Diese Fragen ergzänzen später vielleicht diese F.A.Q.s.



Debbie bei Gericht
Debbie bei Gericht


Wie kann ich am besten helfen? Leider sind die Möglichkeiten, Debra zu helfen, im Moment begrenzt. Unsere Hoffnungen, sie endlich aus der Todeszelle befreien zu können, liegen einzig beim Rechtsteam in Phoenix, Arizona. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten:
  1. Öffentlichkeit ist natürlich sehr hilfreich. Sprechen Sie bitte mit Freunden, Bekannten und ihrer Familie über den Fall. Jeder der versteht, wozu Ungerechtigkeit in dieser Welt führen kann, ist hilfreich auf dem Weg, Unrecht zu vermeiden.
  2. Die Verteidigungskosten sind natürlich unheimlich hoch und für eine einzelne Familie nicht mehr zu tragen. Ihre Spende kann helfen, das Rechtsteam weiter an Debbie's Fall arbeiten zu lassen.
Aktuell macht es keinen großen Sinn mehr, die entsprechenden Personen in den USA anzuschreiben. Der Fall liegt beim U.S. District Court (Bundesgericht) zur Entscheidung vor. Wir sind von den starken Argumenten und der hohen Qualität der Arbeit der Verteidigung in den letzten Monaten und Jahren sehr überzeugt, so dass der Richtern nun in Ruhe alle vorliegenden Fakten überprüfen und abwägen wird.
Wie konnte es zur Verurteilung Debra's überhaupt kommen? Das ist natürlich eine der interessantesten Fragen, die diese Webseite zu beantworten sucht. Zunächst sollten Sie hierzu unsere Zusammenfassung 'Warum Debra Milke tatsächlich unschuldig ist' lesen. Sie versucht zu erklären, wie die einseitige Annahme eines bestimmten Tatherganges dazu führte, die Vermutung einer Konspiration dreier Erwachsener zur Tötung des 4-jährigen CHRISTOPHER MILKE zu verbreiten. Weiterhin erklärt sie auch, welche Fakten den vom Staat Arizona erhobenen Vorwürfen heute widersprechen und welche dieser Details seinerzeit bei der Gerichtsverhandlung noch nicht bekannt gewesen sind.
Es waren eine ganze Reihe von Geschehnissen und Umständen, die zusammen gekommen waren, um die damals 25-jährige Debra überhaupt in den Fall zu verwickeln und dann in die Todeszelle zu bringen. Zunächst der unglückliche Verlauf ihrer Ehe, dann der kurzfristig entschiedene Aufenthalt in der Wohnung von JAMES STYERS und letztlich die vorurteilsbehaftete Justiz und die einzelnen, beteiligten Charaktere haben zu diesem tragischen Drama geführt.
Wer hat Debbie's Sohn CHRISTOPHER eigentlich ermordet? Die Gerichtsverhandlungen der drei Angeklagten (also JIM STYERS, ROGER SCOTT und Debra) haben dies offen gelassen. Zwar hat Bezirksstaatsanwalt NOEL LEVY immer behauptet, JIM STEYRS sei derjenige gewesen, der den Finger am Abzug hatte, jedoch ist dies weder plausibel noch im Einklang mit div. Tatsachen des Falles. So fand sich bei unserer erneuten Recherche in den Jahren 2001/2002 die Abschrift eines Interviews von ROBERT E. JOHNSON, einem Mithäftling von SCOTT im Maricopa County Streetjail. JOHNSON gab hierin zu Protokoll, dass SCOTT ihm gegenüber gestanden habe, den kleinen Jungen getötet zu haben. Alle Indizien und Fakten weisen auf ROGER SCOTT als alleinigen Täter und lassen uns weiterhin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass JIM STYERS keinerlei Absicht hatte, dass CHRIS ermordet wird. Dennoch, er war anwesend als die Tötung erfolgte. Unstrittig ist, dass
  1. Debra nicht direkt an der Tat beteiligt war oder am Tatort gewesen ist, und dass
  2. JAMES STYERS, bei dem sie wohnte, mit CHRISTOPHER unterwegs war und später ROGER SCOTT, einen Freund, bei sich hatte.
Wie konnte Debra dann in die Todeszelle kommen? Angeblich hat ROGER SCOTT sie belastet. Es habe behauptet, die beiden Männer seien von Debra angestiftet worden. SCOTT habe zudem eine Zusage von STYERS' erhalten, einen Teil der Lebensversicherungspräme abzubekommen. Bei einer Befragung mit Detective SALDATE soll Debra dann ein Geständnis abgelegt haben, wofür es jedoch keinerlei Anhaltspunkte gibt. Debra hat dies immer bestritten. Über die Person SALDATES konnten jedoch später div. Anhaltspunkte für Manipulationen, Verdrehungen und schlichtweg Lügen gefunden werden. Trotz mehrfacher Versuche gelang es Staatsanwalt LEVY nicht, SCOTT dazu zu bringen, gegen Debra bei deren Gerichtsverhandlung auszusagen. Dies hätte ihm die Todesstrafe erspart. Wir denken, dass dieser Umstand (neben anderen) Bände spricht.
Warum konnte bei der Gerichtsverhandlung nicht geklärt werden, dass die Anklagepunkte gegen Debra sehr 'dünn' sind? Zum einen wurde Debbie durch die öffentliche Behauptung des Polizeiermittlers vorverurteilt. Die Medien stiegen seinerzeit unkritisch auf dessen Behauptung ein. Ein öffentlich bestellter und seitens des Gerichtes eingeschränkter Verteidiger, div. schwerwiegende Formfehler während des Verfahrens, familieninterne Haßbeziehungen und einseitige Zeugenaussagen führten dann zu dem Urteil der Jury. Zudem stand Debra selber zum Zeitpunkt der Verhandlungen unter schweren Anti-Depressiva (einem Medikament namens 'Buspar' - die medizinischen Akten liegen uns heute ebenfalls vor).
Wie sieht Debra's derzeitige Situation aus? Zusammen mit Ihren Anwälten LORI VOEPEL und MICHAEL D. KIMMERER wartet Sie aktuell darauf, vom zuständigen Bundesrichter eine Entscheidung über dass Im Herbst 2002 eingereichte "Pleading on the merits" zu erhalten. Diese Eingabe gab der Verteidigung die Möglichkeit, weitere Entlastungsbeweise einzureichen. Dieser Prozess dauert nun schon seit Ende 1998. Wir hoffen, vom zust�ndigen Bundesrichter noch vor Ende 2004 zu hören. Es ist nur eine Vermutung, jedoch gehen wir davon aus, dass er den Fall dem Staat Arizona 'zurückgibt' und ihn neu verhandeln lässt.
Gibt es viele Menschen die glauben, dass Debra unschuldig ist und warum? Ja, Debra hat immer mehr Unterstützer, die fest an ihre Unschuld glauben. Die, die sich darüber nicht sicher sind, verlangen zumindest nach einer fairen Gerichtsverhandlung. Zunächst muß man verstehen, dass Debbie in Berlin, Deutschland geboren wurde und ihre Mutter, RENATE JANKA, gebürtige Deutsche ist. Der Fall hat die öffentliche Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen, als sie diesen 1997 öffentlich machte. Seither haben Radio- und TV-Berichte ebenso wie diese Webseite und die Unterstützung bekannter Politiker, Schauspieler und anderer Prominenter Leute hier und in Übersee zu einer großen weltweiten Aufmerksamkeit geführt.


Haben Sie die Antwort zu Ihrer Fragen nicht finden können?
Wenn dem so ist, benutzen Sie doch einfach dieses Formular!


(Bitte fragen Sie hierüber nicht nach dem letzten Stand
der Entwicklungen in Debra's Fall.
Hierzu steht Ihnen
das Forum zur Verfügung!)


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Tuesday, 04-Mar-2008 05:16:59 MSK


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